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8. Etappe 7 CONTINENTS von Sofia nach Istanbul


Unterwegs in der Türkei bis Istanbul

Die letzten Tage unserer 7CONTINENTS Tour sind vorüber. Knapp acht Wochen die dann doch wie im Fluge vergangen sind.
Wir haben uns lange überlegt, ob wir in die Türkei einreisen. Herrscht diesbezüglich doch eine vermeintlich erhebliche Unsicherheit.
Wir haben uns nach Rücksprache mit einigen offiziellen Stellen entschlossen auch diese Etappe auf uns zu nehmen und wurden nicht enttäuscht.
Die Gastfreundlichkeit der Menschen ist wirklich toll, obwohl wir uns weitgehend außerhalb der touristischen Gebiete aufgehalten haben.
Auf einen ausführlichen Artikel verzichte ich jedoch. Ich wünsche daher viel Freude an den Impressionen von unterwegs und aus Istanbul.

 

Unsere gemeinsame Tour ist nun zu Ende. Norman flog ab Istanbul wieder nach Hause zu seiner Familie, aber für mich geht die Reise weiter gen Osten. Mal sehen, wo es mich hinführt.

Meine eigenen Grenzen erweitern, Begrenzungen überwinden und mit Neu-Gierde die kommenden Länder entdecken.

Die Eindrücke der letzten Wochen verarbeiten, sortieren und mich selbst weiter entwickeln.

Ich danke allen Lesern dafür, mir und uns gefolgt zu sein. Für die vielen Kritiken, Feedbacks, Ideen und Impulse. Auch die, welche ich / wir zensiert / gelöscht haben, haben natürlich Ihren Anteil und wurden gelesen und gesehen.

Ich freue mich, wenn Du, liebe/r Leser/in, vielleicht auch in Zukunft hier ein bisschen mit liest und mit schaust.

Ende der 1. großen Etappe der 7CONTINENTS Tour 2019


Die Tage von Sophia bis zur türkischen Grenze.

Inhalt:

  • Stand der Dinge zu mir und zum Blog
  • Bulgarien

 

In den vergangenen Tage hat mich ein mentales Tief erwischt, welches mir jegliche Motivation zum Schreiben und auch weitgehend zum Fotografieren nahm.
Nachdem uns Theo als dritter Mann in Sofia verlassen hat, merkte ich erst, wie anstrengend diese drei Wochen zu Dritt für mich waren.
In den letzten Tagen habe ich sehr viel geschlafen. Nicht nur nachts, auch meist tagsüber mehrmals. Hinzu der meist schlechte nächtliche Schlaf durch Hitze, Unwetter, Moskitos und Schwüle.

Ich werde nun wieder anfangen über meine und unsere Reise zu berichten. Vielleicht ein bisschen mehr zusammen gefasst. Wie es eben so passt.

Heute fahren wir in die Türkei. Wir wissen allerdings noch nicht an welchen Grenzübergang. Vielleicht fahren wir auch über die griechische Seite.

Bulgarien

Bulgarien ist das erste Land auf unserer Reise, welche meinen Bildern und Erwartungen weitgehend entsprochen hat. Leider waren meine Erwartungen recht negativ. Auch wenn der Süden Bulgariens in den Städten moderner ist und deutlich mehr an unsere westlichen Standards dran kommt, so sind die ländlichen Dörfer und Regionen optisch sehr verwahrlost und für meine Erwartungen an ein EU-Land desaströs.
Wenn ich einen Vergleich zum Schwellenland Marokko wage, so ist Marokko dort weiter entwickelt.
Dies macht sich nicht nur an den extrem schlechten Straßen innerhalb und außerhalb der Ortschaften fest, sondern auch an der Bildung (Sprachen), der Offenheit und Freundlichkeit der Menschen.
Diesbezüglich fand ich den Süden deutlich offener als die Mitte oder den Norden dieses Landes. Auch nimmt die Landwirtschaft im Süden deutlich zu und ich habe auch die ersten modernen Traktoren und Mähmaschinen gesehen.
Dennoch sind Eselskarren im Alltag zu sehen.
Hervorheben möchte die beiden Städte 'Plovdiv' und 'Dimitrowgrad', welche im Innenstadtbereich durchaus westlich modern und auf hohem Niveau sind.
Insbesondere Plovdiv als aktuelle (2019) europäische Kulturhauptstadt wurde mit viel Aufwand herausgeputzt und hat mit seiner Geschichte (älter als Rom) sicher die Chance eine Touristenattraktion zu werden, sofern alles gepflegt wird.

Bis auf die Autobahnen und einige Schnellstraßen ist das Straßennetz nur hoch konzentriert zu befahren. Nach den teilweise heftigen Gewittern mit Starkregen standen die Straßen stellenweise unter Wasser und ich wurde von Einheimischen gewarnt einige Nebenstrecken zu fahren, da ich die Schlaglöcher unter Wasser nicht mehr sehen würde. Ich habe mich daran gehalten.

In den wenigen Gesprächen, die ich in den Tagen hatte, war es immer sehr schwer den Menschen ein Lächeln zu entlocken. Das Leben hier ist schwer, ich sehe dies den Menschen an und ich kann diese Schwere spüren.
Auch heute war ich bereits in mehreren Shops und Tankstellen um eine Vignette für die Türkei zu kaufen, welche es hier geben soll. Alle Menschen waren abweisend, uninteressiert in Ihren kleinen, verrauchten Shops gesessen. Auf mein Grüßen beim Betreten wird nicht reagiert. Es spricht niemand englisch und meine Versuche mit google Übersetzer zu übersetzten, wurden abgewiesen. Es ist wirklich traurig. Eine Vignette habe ich bis dato nicht.


Es gibt natürlich einzelne Lichtblicke. In Plovdiv, wo ich das Auto reparieren ließ, war viel positive Energie zu spüren. Die Innenstadt war belebt, die Menschen gut gekleidet und es war ein Puls und eine Energie zu spüren. Meine Werkstatt suche begann, bevor wir abends in der Stadt waren. Gleich der erste KFZ Shop half mir und auch die erste Werkstatt, welche allerdings keine Zeit hatte, half mir freundlich eine andere, passende Werkstatt zu finden.

Hier möchte ich dazu erwähnen, das der Anruf beim ADAC für eine Werkstattempfehlung abgelehnt wurde. Und auch nach Anruf bei meinem BGV Schutzbrief zwar ein Rückruf mit Empfehlung versprochen wurde, aber nie erfolgte.

Resümee:
Sicher kann jemand anderes Bulgarien aus anderen Blickwinkeln sehen und erleben und ein besseres Bild von diesem landschaftlich doch schönen Land haben. Insgesamt animiert es mich jedoch nicht in absehbarer Zeit nochmal hierherzukommen.
Es kann nicht immer alles schön sein auf einer Reise.

Ich habe jetzt einfach mal die Bilder aus Bulgarien in eine Galerie zusammen gefügt.

Die waren die Tage von Sofia bis zur türkischen Grenze

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