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Umweltfreundliche Outdoor Seife

Gibt es die wirklich ?

 

„Wir können davon ausgehen, dass wir im Prinzip niemals umweltfreundlich, sondern nur mehr oder weniger umweltverträglich waschen können.

 

(Zitat: siehe Anhang 1.) )


Frage: Warum möchte ich eine Seife verwenden:

 

  • Zum Schmutz entfernen. Also fettgebundenen Schmutz lösen und abtransportieren.
  • Zum Geruch entfernen. Also Bakterien töten, welche diesen Geruch erzeugen.
  • Um mich vor  vor Bakterien, Viren und Kleinorganismen zu reinigen.

 

Es gibt natürlich und chemisch hergestellte Seifen.

 

1.) Natürliche Seife: Das klassische Stück Seife / Olivenölseife

 

Die Reinigungswirkung von Seife basiert auf wasserlöslichen Molekülen, den Tensiden.

 

So reinigen Seifen-Moleküle:

Tenside (also die Seifenmoleküle)  bestehen aus einen wasserliebendem Kopf und einem fettliebendem Anhang.

Diese Seifenmoleküle lagern sich an Schmutz an und lösen diese vom Material, z. B. Haut, Stoff usw. ab.

Dann umschließen sie den fettig, schmutzigen Kern.

Das Wasser spült dies dann weg.

 

Seife ist eine Lauge, also alkalisch. d. h. pH-Wert i. d. R. 9 - 10.

Bakterien, Viren usw werden durch die alkalischen Eigenschaft der Seife getötet. Diese muss jedoch mind. 30 Sekunden einwirken, um eine sehr gute Wirkung zu entfalten.

Dadurch werden die o.g. Ziele des Waschens mit Seife erreicht.

(vergleich:  Haut hat einen pH Wert von 5,5, neutral ist 7, Skala: 1 -14).

 

 

Weitere Eigenschaften der Seife:

  • Seife setzt die Oberflächenspannung der Wasseroberfläche herab.
  • Seife löst auch den natürlichen Fettmantel der Haut.
  • Seife hilft bei der Entsäuerung des Körpers.
  • Natürliche Seife hat eine sehr gute biologische Abbaubarkeit (Ist also nix besonderes - Details dazu weiter unten im Text).
  • Natürliche Seife ist einfach und mit geringer Energie und Ressourcen-Aufwand herzustellen.

2.) Chemische Seifen:

  • Flüssigseifen
  • Waschmittel
  • und sehr viele andere,

Chemische Seifen werden auf Erdöl-Basis hergestellt!

 

In chemischen Seifen werden zahlreiche andere Stoffe verwendet, um die gleiche Wirkung natürlicher Seifen zu erzielen.  Der Energieaufwand zur Herstellung ist hoch.

Eine pH-neutrale chemische Seife (z. B. eine pH neutrale Flüssigseife) hat KEINE desinfizierende Wirkung.

Um diese zu erzielen werden Desinfektionsmittel bei gemischt. Außerdem Konservierungsmittel u.v.a.

 

Was unterscheidet also eine natürliche, biologisch abbaubare Seife von einer chemischen Seife?

 

Zusammenfassend ist eine natürliche, biologisch sehr gut abbaubare Seife aus Olivenöl.

Diese wurde aus einer Lauge und Salz hergestellt. Ggf. noch natürliche ätherische Essenzen für den angenehmen Geruch. Mehr nicht!

Also ohne zusätzliche chemische Stoffe, Desinfektionsmittel oder chemische Duftstoffe.

 

Daraus entsteht ein festes Stück Seife. 

Diese Seife ist NICHT Haut neutral!  Der hohe pH-Wert ist wichtig für die desinfizierende Wirkung und wird durch die natürliche Säure der Haut und des Erd-Bodens neutralisiert.

 

Ein klassisches Stück Seife ist sehr gut biologisch abbaubar, da sie auf Basis von natürlichen Ölen gekocht und mit Salz gefällt wurde. Daher sind dann auch die Tenside biologisch gut abbaubar. Sie sind ebenfalls sehr gut für Allergiker geeignet. 

Da beim draußen leben die Hygiene ohnehin nicht so intensiv ist wie meist zu Hause, hat die beim waschen stärkere Entfettung  der Haut auch nur weniger Nachteile. Wer sich regelmäßig mit natürlicher Seife wäscht - so wie ich -  merkt das sich die Haut nach dem waschen trocken anfühlt und etwas 'spannt'.  Es dauert etwa 1 Stunde bis sich dieses Gefühl ändert. Alternativ kann ein Pflegeöl verwendet werden.

 

Was heißt "biologisch abbaubar"

Eine klare Definition von “vollständig biologisch abbaubar“ gibt es nicht und ist nicht spezifiziert. 

 

Der Slogan "biologisch abbaubar" kann also als eine als Behauptung der Werbung angesehen werden, welche für natürliche Seife ohnehin richtig ist, aber eben für z.B. Flüssigseifen meist nicht stimmt.

 

Wie verhält sich Seife, wenn es in einem Gewässer ist.

 

Wäscht man sich direkt in einem Gewässer, so gelangt der gelöste Schmutz in das Wasser und wird abtransportiert. 

Es wird sofort stark verdünnt und verteilt. 

Die Oberflächenspannung des Wassers wird für wenige Sekunden an der Stelle wo man sich wäscht oder das Wasser einleitet, herab gesetzt. Bis es sich ausreichend verdünnt hat. Somit 'ertrinken' Kleinst- und Kleinlebewesen, welche auf der Wasseroberfläche leben. 

 

Die freien Tenside, welche nicht für die Reinigung der Haut,  der Wäsche oder des Geschirrs verwendet wurden umschließen freie Fette um Wasser, zumindest so lange, bis sie selbst durch Sauerstoff aufgespalten wurden. 

Die Tenside selbst haben beim verschlucken, z.B. bei uns Menschen in geringen Mengen kaum schädliche Wirkung.

Ich spekuliere mal, das dies bei den meisten Lebewesen nicht anders sein wird. Dies hängt allerdings sicherlich auch von der Menge ab. 

 

 

 

Wie bewegt bzw. verteilt sich eine  Seifenlauge / Flüssigkeit  im Boden

 

In den Boden gelangen

- Schmutzpartikel ( also ein 'verbrauchtes' Seifenmolekül welches den gelösten Schmutz eingeschlossen hat ) und

- freie, sozusagen unbenutzte Tenside. 

 

Bildlich gesehen ist der Schmutz von Wasser eingeschlossen. In dieser Form gelang es dann in den Boden.

 

Zum biologischen Abbau muss diese Verbindung wieder aufgebrochen werden. Alles für sich sind alles normale Bestandteile der Natur.

In den oberen lockeren Bodenschichten und im Wasser geschieht dies unter der Verwendung von Sauerstoff, also aerob.

Im tiefen Bodenschichten geschieht dies weitgehend ohne Sauerstoff, also anaerob.  Dies geschieht, wenn große Mengen an Seifenwasser in den Boden gelangen. Also mehrere hundert Liter an der gleichen Stelle.

 

 

Im Mikrobereich ist die Lauge für Bakterien, Viren usw. tödlich. Die Seife ist fettlösend und setzt auch Oberflächenspannung im Mikrobereich herab. Kann daher theoretisch auch etwas weiter ins Erdreich eindringen, da die Schwammwirkung durch Kapillareffekte im mikroporösen Substrat geringer sein dürfte.

Allerdings kann Boden sehr viel Flüssigkeit aufnehmen. Man kann das ja mal selbst ausprobieren und zum Test drei Liter Leitungswasser nehmen und auf den trockenen Boden aus leeren. Dann 10 Minuten warten und mit einer Schaufel ein Loch stechen um zu schauen, wie weit das Wasser in den Boden eingedrungen ist. Es sind wenige Zentimeter.

 

Daher ist es ein lokal sehr begrenzter Einfluss in die Natur, wenn ich mich alleine irgendwo mit Wasser und Seife wasche.  

Flüssige Stoffe werden durch das Erdreich, Substrat usw. schnell aufgenommen und in porösen Oberflächen gefangen.

 

Szenario 1: Strömender Regen, dünne Humusschicht, darunter harter Fels, Humusschicht bereits gesättigt. 2 Liter Seifenlauge würden sich durch den Regen stark verdünnen, aber auf der Felsoberfläche durchaus einige 10er Meter  weiter fließen und verteilen können.

Dies natürlich Hang abwärts. Schädliche Wirkung: Die Lauge wird durch den Regen verdünnt und der Regen ist sehr sauerstoffreich. Die schädliche Wirkung wird durch die Verteilung recht großflächig sein, aber aufgrund der Verdünnung lokal gering. Die Tenside werden durch den vielen Sauerstoff schnell aufgebrochen werden. Je saurer der Regen und Boden, desto schneller ist die Seifenlauge neutralisiert. Dies wird vermutlich nach wenige Metern erfolgt sein. 

 

Szenario 2: Wüste, Sand. 2 Liter Seifenlauge würden sofort in den ersten paar cm, Sand aufgesogen werden. Die Reichweite wären nur wenige cm. Schädliche Wirkung: geringer, aber sehr konzentriert. In diesem Bereich sicherlich sehr abtötend. 

 

 

Grundsätzlich bewegen sich Flüssigkeiten entsprechend der physikalischen Gesetze vertikal nach unten. Durch Barrieren (Lehmschicht, Felsschicht) auch schräg.

Wenn sie in horizontale Grund- / Bodenwasserströmung  geraten würden auch horizontal.

 

Dies hängt also vollkommen von den geologischen Gegebenheiten ab, welche nur bedingt einzuschätzen sind.

Das Grundwasser ist nicht zwingend mit dem abfließendem oder stehendem Oberflächenwasser (Bach /See) gekoppelt.

In einem ebenen Gelände ist die Annahme das Waschwasser, welches nur 1 Meter neben dem Gewässer ausgeleert wird in das Gewässer fließt, falsch. Denn Wasser sickert wie oben geschrieben nach unten.

 

Um in das Gewässer zu gelangen müsste sich das Waschwasser ja horizontal bewegen, was es ohne entsprechende andere zwingende Einflüsse (Untergrund, Bäche, Dauerregen, Gefälle) nicht machen würde.

Es wird sich vielmehr trichterförmig nach unten ausbreiten und die Konzentration mit zunehmender Tiefe geringer werden.

 

Behauptungen man solle mindestens 5 oder gar 100 Meter weit vom Gewässerrand entfernt sein, erschließen sich mir nicht und entbehren fast jeder Logik.

Der Abstand, den man selbst von einem Gewässer haben sollte um etwas zu waschen, hängt also von der Situation ab. Aber auch hier muss man das Risiko vor Ort selbst bewerten.

 

 

Den aeroben Abbau von Seife in einem sauerstoffreichen Boden oder einem Gewässer habe ich

versucht mit Hilfe eines Umweltingenieurs zu konstruieren.

Wobei wir beide keine Chemiker sind. Abgeglichen haben wir dies mit Informationen aus einem Lehrbuch für Abwasser-Chemie. 

 

Eine natürliche Seife sieht chemisch wie folgt aus:  C=O-OH 

 

Aus der Zersetzung des Tensides (Seife)  C=O-OH wird unter Zugabe von Sauerstoff ->  Co2 und Wasser. 

[ 2Cooh + O2 - > 2co2 + 2oh ]

 

Bei einer hohen Konzentration von Seifenlauge in einem kleinen Bereich wird dadurch ein hoher Sauerstoffverbrauch und zugleich eine hohe CO2 Konzentration erzeugt. Beides ist punktuell schädlich für die Organismen. Der punktuell Hohe pH-Wert kann nicht sofort neutralisiert werden, was schnellen Tod vieler Kleinstorganismen führt.  Dies ist aber lokal sehr begrenzt auf die Stelle, wo die Seifenlauge eingebracht wurde.

 

Der Zeitraum für die Zersetzung von Seife nehmen wir im Bereich acht bis zehn Tage an. Das konnten wir  aus den Sauerstoff-Zehrungstabellen einer Kläranlage entnehmen.

Bei einer großflächigen Verteilung des Waschwassers dürfte ein gesunder Boden keine Probleme haben die Seifenverbindungen im Laufe einiger Tage abzubauen, ohne irgendwelche Schäden zu erleiden. 

 

Die alkalische Eigenschaft des Waschwassers kann durch natürliche  Säure im Boden neutralisiert werden  OH- und H+ Gleichgewicht.  Die Dauer hängt dann von den natürlichen Eigenschaft des Bodens ab.  Im Gewässer wird  sich diese sehr schnell verdünnen, so das von der Lauge nichts mehr zu bemerken ist. Ein saurer Boden ( Nadelwald, Torf usw. ) kann die Lauge schneller neutralisieren.  

 

Wie kann ich also Umweltschäden durch Seife vermeiden, wenn ich mich oder Geschirr, Wäsche wasche.

 

  • so wenig Seife wie möglich im Waschwasser verwenden. 
  • die Verwendung von Seife grundsätzlich so weit wie möglich reduzieren.
  • Seifenwasser vor dem weg schütten stark verdünnen. 
  • Seifenwasser großflächig verteilen, um keine punktuell Überbelastungen des Boden-Milieus zu erzeugen. 

Wie weit sich die Seifenlauge  dann im Erdreich verbreitetet und welche Schäden diese anrichtet, hängt also im Wesentlichen von folgenden Parametern ab:

  • Die Menge der Lauge und deren Konzentration. Je höher, je schädlicher.
  • Die Konzentration der Lauge. Also wie viel Seife ich verwende.
  • Die Beschaffenheit des Boden (Sand, Kies, Fels, Ton/Lehm) - Verteilung, einsickern und Ablauf
  • Wie konzentriert die Lauge in den Boden eingebracht wird. Je verteilter, je besser. 
  • Die vorhandene Sättigung des Bodens mit Wasser
  • Die Durchlüftung des Bodens mit Sauerstoff - je mehr, je besser.
  • Die Temperaturen - hat Einfluss auf die Dauer des Abbaus
  • Der pH-Wert des Bodens (Saurer Boden neutralisiert schneller)
  • u. a.

 

Einige weitere Anhaltspunkte zum Verhalten möchte ich hier geben:

  • Bei einem Gefälle immer unterhalb des Gewässers waschen. Dann braucht es nicht so weit weg zu sein, da das Wasser nicht bergauf fließt.
  • Bei hartem, felsigem Untergrund den Abstand zu Gewässer vergrößern (einige Meter.)
  • Bei sehr nassem oder mit Wasser gesättigtem Boden oder bei Dauerregen, den Abstand vergrößern (einige Meter.)

 

Welche Seife ist für Outdoor-Aktivitäten die Beste.

 

Die für die Körperpflege bestens geeigneten Seifen sind natürliche Kernseife oder Feinseife.

 

Kernseife bekommt man in jeder Drogerie. Hochwertige Feinseifen auf Olivenölbasis am besten aus einer Manufaktur. Da kann man sicher sein, das es auch so ist.

 

Wenn Du eine Flüssigseife möchtest, kannst Du Dir diese leicht aus einem Stück fester Seife selbst herstellen:

Diese Seife ist allerdings nur ca. 14 Tage haltbar. Ansonsten müssen wieder Konservierungsstoffe beigemischt werden, um diese haltbar zu machen. (Link im Anhang)

 

Flüssigseifen sind fast immer chemisch hergestellt. Zwar gibt es auch gut im Boden abbaubare künstliche Tenside, aber ob diese dort verwenden werden, ist Vertrauenssache. Vor allem wenn dies nicht auf der Packung steht. Hier ist es denke ich besser Flüssigseifen aus deutscher / europäischer Herstellung zu nehmen und auch nur solche, bei denen die Inhaltsstoffe  angegeben sind.

 Meine ganz persönliche Meinung:

 

Ich verwende ein halbes Stück Kernseife, wenn ich auf Tour bin. Diese stecke ich in ein kleines wasserfesten Gefäß. Wenn möglich lasse ich das Stück nach Gebrauch immer trocknen.

 

Da ich mich, das Geschirr oder die Wäsche o. ä. niemals in einem Gewässer verwende, versteht sich von selbst.

In meinen Augen ist es ausreichend sich ein in paar Meter bis einige 10er Meter weit von Gewässer entfernt zu waschen. An einem Hang, wenn möglich auf der vom Gewässer abfallenden Seite.

 

Ich befülle die Gefäße die ich dabei habe mit Wasser und koche meist einen Topf Wasser auf.

Dies mische dann alles zusammen, so das ich überall angenehm warmes Wasser habe.

Ein Gefäß nehme ich zu einseifen. Dafür verwende ich einen Waschlappen.

Die Seife sollte etwa 30 Sekunden auf der Haut einwirken, um antibakteriell optimal zu wirken. 

Mit den anderen Gefäßen voll Wasser 'dusche' ich mich ab.

Insgesamt komme ich mit meist 2 Litern für eine komplette Outdoor-Dusche aus.

Das warme Wasser ist zum einen angenehm auf der Haut, aber es löst auch den Schmutz deutlich besser. 

 

Die abendliche Katzenwäsche von Füßen, Gesicht, Hände und Intimbereich mache ich mit dem Waschlappen und einer kleinen Menge Wasser. Den Lappen lass ich nach dem auswringen dann trocknen. Im Lappen darf ruhig Seife bleiben, da die Lauge die Bakterien dort abtötet. Diesen lasse ich dann trocknen.

 

Bei den zahlreiche im Handel angebotenen (bio) Outdoor-Seifen bin ich sehr vorsichtig, da sich die Zusammensetzung der meist flüssigen Seifen nicht nachvollziehen lässt.

 

Die Seife braucht etwa acht bis zehn Tage bis sie abgebaut ist. Wenn sich sehr wenige Personen waschen und das Waschwasser um sich herum etwas verteilen, so sind keine nachhaltigen Schäden für die Umwelt zu erwarten. Selbst wenn dabei etwa Seife in ein Gewässer geraten sollte, wird dies schnell so stark verdünnt, so das die Kraft eines fließenden oder stehenden Gewässers ausreicht dies zu puffern. Ekelig ist es nur für die Leute, die unterhalb des Gewässers Wasser entnehmen. Auch aus diesem Grunde auf keinen Fall in einem Gewässer waschen.

 

Anders sieht es aus wenn z.B. an einem festen Lagerplatz sich die Leute täglich an der gleichen Stelle auf dem Boden oder im Wasser waschen, und somit hohe Konzentrationen in den Boden einsickern. Hier ist mit nachhaltigen Schäden zu rechnen.

Eine hohe Verdünnung des Seifenwassers ist von großem Vorteil.

 

Meine persönlichen Grundregeln:

  • Wenn möglich nicht direkt im Gewässer sich selbst, das Geschirr oder Wäsche waschen. Vor allem um anderen Leuten die auch Wasser entnehmen möchten nicht meinen Schmutz zuzumuten. 
  • So wenig wie möglich Seife verwenden
  • Konzentrierte Seifenlauge nicht punktuell ausschütten, sondern verdünnen und dann verteilen. 
  • Dennoch stets auf eine gute Hygiene der Füße, Hände und des Intimbereichs achten. Das kann über lebenswichtig sein! Eine bakterielle Infektion (z. B. Streptokokken) in den Bergen kann innerhalb Stunden tödlich sein. Vor allem bei hoher körperlicher Belastung kann das Immunsystem geschwächt sein. Das heißt konkret, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Hygiene und Umweltschutz finden. Denn letzte endlich wäre der beste Umweltschutz, dort gar nicht erst hinzugehen.

 

 

Es sollte klar sein, das es keine umweltverträgliche Seife gibt.

Seife ist da, um zu töten! Bakterien, Viren, Kleinstlebewesen.

Sich mit einer Bio-Outdoor-Seife ein sauberes Gewissen zu erkaufen ist, denk ich, die falsche Vorstellung.

Seife ist für unsere eigene Gesundheit wichtig und darunter wird die Natur leiden. So oder so.

Nur das Ausmaß können wir  steuern.

 

Ich wünsche Dir tolle Touren und Abenteuer, bleib gesund und sauber!

 

Achim Kleist

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